Die Besucher:innen bewegen sich nicht durch klassische Ausstellungsräume, sondern durch eine narrative Spielwelt, in der historische Motive, Popkultur und Forschung miteinander verwoben sind.
Sie erstellen ihren eigenen Avatar, lösen Aufgaben und entscheiden selbst, welchen Weg sie in der mittelalterlichen Welt einschlagen. Nicht Texte führen durch die Ausstellung, sondern das Spiel: ein Turnierplatz, ein festliches Bankett im Grünen, eine geheimnisvolle »Drachenhöhle« und weitere immersive Settings. Jede Station ist ein Kapitel im Spiel und fordert eine eigene Entscheidung ein, bevor es weitergeht. Informationen werden nicht vermittelt, sondern erspielt.
Für die Umsetzung arbeitet das Museum mit Expert:innen aus Game Design, Szenografie, Medienkunst und Fachwissenschaft zusammen. Die vielfach ausgezeichnete Agentur Liquid gestaltet die visuellen Erlebnisräume und verbindet historische Themen mit zeitgenössischer Ästhetik.
Ein eigenes Gaming-Lab ermöglicht das freie Spielen und Ausprobieren.