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Osterode am Harz

Jahrhundertealte Fachwerkhäuser prägen das Bild der Stadt am Harzrand. Wo einst Eseltreiber und Kiepenfrauen Waren vom Harzkornmagazin zu den Bergleuten in den Oberharz brachten, spürt man noch heute Geschichte auf Schritt und Tritt. Osterode verbindet lebendige Tradition mit naturnaher Erholung.

Direkt vor der Tür beginnt der Nationalpark Harz, südlich öffnet sich die liebliche Karstlandschaft mit Dolinen, Höhlen und weiten Blicken. Ob Wandern, Radfahren, Mountainbiken oder entspanntes E‑Bike-Fahren – hier startet das Naturerlebnis unmittelbar.

Viele Kilometer Wanderwege sowie vier namhafte Harzer Fernwanderwege nehmen in Osterode ihren Anfang: der Harzer-Hexen-Stieg, der Karstwanderweg, der Harzer Baudensteig und der Försterstieg führen durch abwechslungsreiche Landschaften und zu besonderen Harzer Orten. Die Mountainbike-Arena Harz bietet zudem über 2.000 km ausgeschilderte Strecken in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Nach einem aktiven Tag laden gemütliche Restaurants und Cafés zum Verweilen und Genießen in der historischen Altstadt ein.

Highlights

Altes Rathaus mit Walfischrippe als Talisman

Das im 14. Jahrhundert erbaute Rathaus wurde 1545 beim großen Stadtbrand zerstört. 1552 wurde das Gebäude auf den alten Grundmauern wieder neu errichtet. Ursprünglich war der Giebel mit reichem geschnitzten Fachwerk versehen und im 19. Jahrhundert mit Schieferplatten behängt. Die dort angebrachte Walfischrippe sollte als Talisman die Stadt vor Hochwasser der Söse schützen.

St. Aegidien Marktkirche

Auch die aus dem Mittelalter stammende Marktkirche fiel dem großen Stadtbrand zum Opfer und wurde 1545 wieder aufgebaut. Im Inneren der Kirche sind der holzgeschnitzte Taufständer von 1589, die Kassettendecke im frühen Barockstil unddie Grabplatten der letzten Grubenhangener Herzöge und ihrer Frauen zu finden.

Museum im Ritterhaus

Das sogenannte Ritterhaus hat seinen Namen von der Holzfigur am Hause. Zwischen 1650 und 1660 wurde das Haus errichtet, welches sich durch sein aufwendiges Schnitzwerk von anderen Bürgerhäusern unterscheidet. 1784/85 ließ der letzte Besitzer, der Wollwarenfabrikant Johann Ludolf Greve das Haus umbauen. Seit 1936 wird das Gebäude aqls Museum genutzt.

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Stadtmauer

Seit den 1230er Jahren war in Osterode am Harz die Stadtmauer im Bau. Sie umschloss von Beginn an Alt- und Neustadt. Der Mauerverlauf ist mit einigen halbrund vorstehenden Türmen in bedeutenden Teilen heute noch erhalten und über Spazierwege und Grünanlagen zugänglich. Die einstigen Tore markieren die mittelalterlichen Hauptverkehrswege: das Marientor, das Jakobitor, das Neustädter Tor, das Johannistor.

Bildergalerie

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