Luftaufnahme Dominsel

Brandenburg an der Havel

Wie eine Lebensader verbindet die Havel mit zahlreichen Wasserarmen die drei historischen Inselstädte, wobei die Dominsel als ältester Siedlungskern auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblickt. Mit historischen Kleinoden empfangen Alt- und Neustadt, die jeweils im 12. Jahrhundert gegründet und 1715 vereinigt wurden, die Besucher. 41,2 Quadratkilometer der Stadtfläche, das entspricht 18 Prozent, sind vom Wasser bedeckt. Wer möchte da nicht Kapitän und mit den eigenen vier Wänden unterwegs sein? Selbst die historische Innenstadt, lässt sich vom Wasser aus erkunden. Denn der Fluss, den in der Stadt 58 Brücken überspannen, verbindet die drei Inselstädte mit seinen Nebenarmen, Gräben sowie Kanälen und schlängelt sich so an über 400 historischen Baudenkmälern vorbei. Auf dem 7 km langen Rundkurs bieten sich viele Anlegemöglichkeiten für einen Landgang mitten in der Stadt an. Aber aufgepasst, Sie werden beobachtet: Die Waldmöpse vom Brandenburger Ehrenbürger Vicco von Bülow alias Loriot schauen Ihnen interessiert zu. Die possierlichen Tierchen sind im gesamten Innenstadtbereich ausgewildert, an der Johanniskirche sind sie sogar im Rudel anzutreffen.

Highlights

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Rathaus mit Roland

Von 1470 bis 1480 errichtet, wurde das Rathaus 1904 wegen Baufälligkeit geschlossen. 1910 bis 1912 wurde es in der heutigen Ansicht wieder aufgebaut. Der Roland ist ein Symbol und stand als Zeichen mittel­alter­licher Rechts­ordnung. Die aus Sand­stein 1474 gestal­tete 5,35 m hohe Statue gehört zu den schönsten Figuren dieser Art in Norddeutschland.

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Jahrtausendbrücke mit Salzhof- und Heinrich-Heine-Ufer

Die Jahr­tausend­brücke erhielt ihren Namen 1929, als die Brücke an­lässlich der 1000-Jahr­feier der Stadt einge­weiht wurde. Mitte der 90iger Jahre erfolgte der Neubau der anspruchsvoll gestalteten Brücke. Sie verbindet Alt- und Neustadt sowie Salzhof- und Heinrich-Ufer. Beide Ufer direkt an der Havel gelegen, laden zum Flanieren und Verweilen ein.

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Waldmöpse von Loriot

Die gehörnten, plattnasigen Waldmöpse mit Ringelschwänzen, die unlängst ausgewildert wurden, erinnern an den Loriot. Die etwa 50 Zentimeter großen Bronzefiguren sitzen, stehen, schlafen, schnüffeln und heben das Bein. Die possierlichen Tierchen vermehren sich im gesamten Innenstadtbereich, an der Johanniskirche sind sie sogar im Rudel anzutreffen.

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Dom_C_Ulf_Boettcher

Dom St. Peter und Paul

Baubeginn des Domes war 1165, seither ist das Gebäude, nicht zuletzt bedingt durch statische Probleme, vielfach umge­staltet und restau­riert worden. So finden sich viele Spuren vergangener architek­tonischer Gesin­nungen und litur­gischer Nutzungen, die den Dom zu einem einzigartigen Zeugnis der Kultur- und Frömmig­keits­geschichte machen. 

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St. Katharinenkirche

Die St. Katharinen­kirche, ist ein her­aus­ragendes Meister­werk nord­deutscher Back­steingotik und zugleich größte Kirche der Havelstadt. Der Bau begann in den 1380er Jahren unter Mitwirkung des Baumeisters Heinrich Brunsberg. Sie ist reich an Innen­aus­stat­tungen und Kunst­werken, wie dem Bronze-Tauf­kessel von 1440 und dem reich­haltigen Figuren­schmuck.

 

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