Projektgruppe Faire Hanse
Kogge Dreimast

Mit Anstand handeln

Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Im Mittelalter sind viele Hansestädte durch Handel reich geworden, der Faire Handel war dabei aber lange Zeit kein Thema und hat erstmals auf dem 34. Internationalen Hansetag in Lübeck eine sicht- und hörbar Rolle gespielt.


Auf der ganzen Welt entwickelten die Menschen über die Jahrhunderte Wirtschafts- und  Handelsbeziehungen auf der Basis des gegenseitigen Nutzens und der Solidarität. Der Faire Handel überträgt diese Ideen auf die heutigen Herausforderungen des internationalen Handels in einer globalisierten Welt. Der Faire Handel basiert auf Produktions- und Handelsweisen, bei denen Mensch und Umwelt vor dem finanziellen Profit kommen. Darüber hinaus verbindet der Faire Handel die Produzent und Verbraucher durch größere Transparenz in den Handelsketten. Indem er zeigt, dass mehr Gerechtigkeit im Welthandel möglich ist, versucht der Faire Handel außerdem, die Bürger an der Neuformulierung der Handelsregeln zu beteiligen und diese auf die Bedürfnisse von Kleinproduzenten, Arbeitern und Verbrauchern auszurichten.

Beim Fairen Handel geht es nicht um Wohltätigkeit, sondern um eine Partnerschaft für Veränderung und Entwicklung durch Handel und damit auch in der Tradition der historischen Hanse.

Ein Teil davon sind Fairtrade-Towns, diese fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.

Auf kommunaler Ebene spielt der faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend auch bei der öffentlichen Beschaffung.

Weitere Infos zum Fairen Handel finden Sie hier 

Im Städtebund DIE HANSE wurde das Thema erstmals auf dem 34. Internationalen Hansetag in Lübeck aufgegriffen und hat eine sicht- und hörbar Rolle gespielt. Zum Einen wurde zur Frage referiert „Wie fair war der Handel des (mittelalterlichen) Hansebundes?" zum Anderen wurden fair gehandelte Produkte ausgeschenkt und große Aktionen durchgeführt und der Faire Handel schaffte es auch auf die Tagesordnung des wichtigsten Entscheidungsgremiums der Hanse.  Im Juli 2016 gründete sich in Hamburg die AG Faire Hanse und in den folgenden Jahren sprach sich die Delegiertenversammlung auf dem Hansetagen in Viljandi und Bergen für die Förderung des Fairen Handels aus.

Die Dokumentation Fairer Handel auf dem 34.Internationalen in Lübeck - Ein Rückblick, der anregen möchte finden Sie hier

Ein Interview mit Prof. Dr. Harm von Seggern., Universität Kiel zum Thema „Wie fair war der Handel des Hansebundes? können Sie hier nachhören.

Auf dem 38. IHT in Rostock wurden dann die folgenden Leitlinien beschlossen.

Eine Übersicht der Hansestädte die auch zertifizierte FairTrade-Towns sind finden Sie hier. (in Bearbeitung)

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