Erkunden Sie kleine Hansestadt an der Elbe in der Altmark Tangermünde
Tangermuende Burggelaende

Neben der historischen Altstadt sind es die landschaftlich reizvolle Lage, die Museen, Ausstellungen und Konzerte zum Beispiel in der historischen Salzkirche, die einen Besuch in Tangermünde lohnenswert machen. Naturliebhaber, Wassersportler und Radtouristen finden in der Umgebung ideale Bedingungen, am Fuße der Burg legen Ausflugsschiffe für Fahrten auf der Elbe ab. Das jährliche Burgfest im September, Töpfermärkte, offene Höfe im Advent und viele andere Veranstaltungen locken Besucher an.

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Die 1000 Jahre alte Kaiser- und Hansestadt Tangermünde an der Elbe ist ein wahres Kleinod. Bis in die heutige Zeit konnte sie ihr mittelalterlich anmutendes Stadtbild bewahren. Die Burg von Tangermünde, auf einer Hochfläche an der Mündung des Tangers in die Elbe errichtet, wurde im Jahr 1009 erstmals vom Chronisten Thietmar von Merseburg erwähnt. Im Schutze der Burg entwickelte sich aus dem einstigen Marktflecken die Stadt Tangermünde, im Jahr 1275 erstmals urkundlich erwähnt.

Deren Altstadt, in den vergangenen Jahren mit viel Aufwand saniert, wird fast lückenlos von der imposanten Stadtmauer mit ihren Türmen und Toren umgeben, darunter das Neustädter Tor, der Eulenturm und die Rosspforte. Das älteste erhaltene Wohnhaus (1543) beheimatet heute das Burgmuseum.

Innerhalb der Backsteinmauer befinden sich Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen, teilweise versehen mit sehr schönen Schnitzarbeiten an Haustüren und Toreinfahrten. Dort befinden sich aber auch eindrucksvolle Beispiele norddeutscher Backsteingotik, im Mittelpunkt das um 1430 erbaute Rathaus mit seinem prächtigen Schaugiebel. Direkt daneben erinnert ein Denkmal an eine Frau namens Grete Minde. Mit seiner gleichnamigen Novelle hat Theodor Fontane der vermeintlichen Brandstifterin, die 1619 auf dem Scheiterhaufen starb, ein literarisches Denkmal gesetzt.

Im Jahr 1368 wurde Tangermünde erstmals als Hansestadt erwähnt. Die Lage an der Elbe förderte den Handel, hauptsächlich mit Tuch, Getreide und Holz. Die Tangermünder Kaufleute pflegten Handelsbeziehungen bis nach Flandern und England. Vom Bürgerstolz und der Lust am Repräsentieren  künden noch heute die Gebäude vergangener Jahrhunderte.

1373 erwählte der böhmische König und deutsche Kaiser Karl IV. die Tangermünder Burg zur Nebenresidenz zum Prager Hradschin. Die Stadt an der Elbe sollte für sein Reich ein wichtiges Bindeglied zu dem mächtigen Städtebund der Hanse und deren Vertreter an Nord- und Ostsee werden. Im 15. Jahrhundert hatte Kurfürst Friedrich I. auf der Burg seinen Sitz. Damit begründeten die Hohenzollern ihre 500-jährige Geschichte in der Mark Brandenburg.

Nicht nur die Gebäude der Burganlage prägen die Silhouette der Stadt, sondern insbesondere auch die St. Stephanskirche mit ihrem 87 Meter hohen Nordturm. Im 15. Jahrhundert war das Gotteshaus zur gotischen Hallenkirche umgebaut worden. Mit der Scherer-Orgel beherbergt die Kirche eine der zehn wertvollsten Orgeln.


Bilder der Hansestadt Tangermünde

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