Erkunden Sie die Hansestadt Magdeburg
Dom Weie Flotte

Der Beginn der Mitgliedschaft Magdeburgs in der Hanse ist nicht exakt auf ein Jahr datierbar. Magdeburg wuchs von Beginn an in die Gemeinschaft der Kaufleute und Städte hinein und gehörte sozusagen von Natur aus dazu. Die Zugehörigkeit Magdeburgs zur Hanse wird in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts deutlich. Später schloss sich die Stadt den sächsischen Städtebünden von 1351, 1404 und 1416 an und wurde gemeinsam mit Braunschweig als Vorort der sächsischen Städte innerhalb der Hanse anerkannt.

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Magdeburg überrascht

Der Wohlstand der Stadt gründete im Wesentlichen auf dem Magdeburger Stapelrecht, welches den Getreidehandel an der mittleren Elbe monopolisierte. Wegen seiner zentralen Stellung im Kornhandel galt Magdeburg sogar als das Brothaus der Hanse. Seine Fernhandelsbeziehungen im Spätmittelalter erstreckten sich bis nach Nordfrankreich, Flandern, England, Polen, Russland, Schweden und Norwegen.

Das Kaufmanns- und Innungsrecht war neben dem Magdeburger Recht jahrhundertelang Grundlage der Rechtsprechung in vielen Ländern Europas. Seit bereits mehr als 800 Jahren ist das Magdeburger Stadtrecht ein fester Bestandteil des europäischen Kulturerbes. Dank der Magdeburger Kaufmannsinnung wurde ein Recht geschaffen, dass über Jahrhunderte zu einem der bekanntesten Exportschlager wurde.

Geografische Lage, gute Qualität der Handelswaren und diese weit reichenden Freiheiten gaben letztendlich den Ausschlag für das Erstarken der Handelsbeziehungen. Bis 1666 empfand sich die Stadt Magdeburg als Hansestadt. Dem Städtebund Die Hanse trat Magdeburg im April 2003 wieder bei.

In ihrer wechselvollen Geschichte erlebte das 1200-jährige Magdeburg neben schweren Zerstörungen immer wieder Blütezeiten, die das heute sehr vielfältige Stadtbild prägen. Verbleibende architektonische Zeugen aller Stilepochen erinnern an die einstige Pracht und den Reichtum der ehemaligen Hansestadt. 

Nicht zuletzt wegen der Schönheit des Klosters Unser Lieben Frauen wird die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts liebevoll Perle der Straße der Romanik genannt. Neben dem Kloster und verschiedenen Kirchen ist es vor allem der Magdeburger Dom - das Wahrzeichen der Stadt - der das historische Stadtbild formt. 

Unübersehbar erstrahlt seit kurzem ein architektonisches Meisterwerk mitten in der Stadt. Eine Oase für die Menschlichkeit wollte Friedensreich Hundertwasser mit der GRÜNEN ZITADELLE® VON MAGDEBURG der Stadt schenken. Entstanden ist ein begrüntes Haus mit Fensterrecht und Baummietern. 

Bemerkenswert ist der Kontrast zu den historischen und modernen Gebäuden am Domplatz, an dem sich Architektur aus 800 Jahren versammelt. 

Magdeburg präsentiert eine farbenfreudige Vielfalt unterschiedlichster Baustile. Barocke Bürgerhäuser, prachtvolle Gründerzeitarchitektur und idyllische Jugendstilviertel prägen ebenso das Stadtbild wie Spuren des Neuen Bauens unter Bruno Taut, Zuckerbäckerstil oder Postmoderne. 

Auch als grüne Domstadt an der Elbe macht Magdeburg mit faszinierenden Gartenträumen seinem Beinamen alle Ehre. Die herrschaftlichen Parks mit uralten Baumriesen und weiten Elbauenlandschaften wie der Stadtpark Rotehorn oder der Herrenkrug-Park laden zu ausgedehnten Spaziergängen, Radtouren oder Picknicks ein.


Bilder der Hansestadt Magdeburg

Magdeburg

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Ernst-Reuter-Allee 12
D-39104 Magdeburg