Erkunden Sie die Hansestadt Greifswald
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Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist Kreisstadt des Landkreises Vorpommern - Greifswald. Sie ist das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum der Region Vorpommern. Als traditionsreiche Hansestadt ist sie eine zukunftsfähige und moderne Universitätsstadt im Ostseeraum.

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Die Vernetzung von Wissenschaft, Forschung und Technologie gehört zu den Stärken der Stadt. In Verbindung mit dem Umland ist Greifswald ein bedeutender Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort mit besonderen Kompetenzen in den Branchen Gesundheitswirtschaft, Elektronik, Energie, Maritime Wirtschaft und Tourismus.

Europaweit renommierte und zukunftsorientierte Spitzenforschung und Technologie, insbesondere auf den Gebieten Plasmatechnologie, Life-Science und Biotechnologie sowie Tiergesundheit, machen Greifswald einzigartig.


Geschichte der Stadt - Tradition und Moderne

Die Stadt Greifswald verdankt ihre Entstehung Zisterziensermönchen, die den kriegerischen Auseinandersetzungen um ihr Kloster in Dargun entfliehen mussten. Im Jahre 1199 begannen sie mit dem Aufbau des Klosters am Südufer des Flüsschens Ryck. Sie frönten einem einträglichen Salzhandel und wussten ihren Reichtum durch fürstliche Schenkungen zu mehren.

Da die Stadt in kriegerischen Zeiten niemals ganz zerstört wurde, sind heute noch wertvolle Zeugnisse aus allen Stilepochen vorhanden. Die drei Backsteinkirchen „St. Nikolai“, „St. Marien“ und „St. Jacobi“ prägen die Silhouette der Stadt. Diese Stadtansicht ist das historische Gesicht Greifswalds. Mit diesen und weiteren gut erhaltenen Backsteingebäuden zählt Greifswald zu den bedeutendsten Städten entlang der Europäischen Route der Backsteingotik. Die Stadt selbst gehört zu den  Gründungsmitgliedern des Vereins „Europäische Route der Backsteingotik e. V.“ und arbeitet in diesem internationalen Netzwerk, in dem auch zahlreiche weitere namhafte Hansestädte integriert sind, aktiv mit.

Das maritime Erbe der alten Hansestadt ist im Museumshafen am Ryck, der der größte Museumshafen Deutschlands ist, lebendig. In Nachbarschaft der alten Zeesenboote und Gaffelschoner wird heute beispielsweise moderner Bootsbau betrieben.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald liegt zwischen den beiden größten deutschen Inseln Rügen und Usedom, direkt am Bodden, dem schönsten Segelrevier. Das romantische Fischerdörfchen Wieck, als Stadtteil von Greifswald, gehört mit seinen zahlreichen riedgedeckten Häusern, der hölzernen Zugbrücke aus dem Jahre 1887  und dem Strand zu den beliebtesten Ausflugszielen der Einheimischen und Touristen.   


Kunst und Kultur

Der bedeutendste Maler der Romantik, Caspar David Friedrich, der 1774 in Greifswald geboren wurde und 1840 in Dresden starb, wählte die Klosterruine Eldena zum zentralen Bildmotiv seines Schaffens und hat sie damit weltweit berühmt gemacht. In der Galerie des Pommerschen Landesmuseums befinden sich weltbekannte Gemälde dieses großen Sohnes der Stadt. Im Geburtshaus des Malers, der Friedrichschen Seifensiederei, erinnert das Caspar-David-Friedrich-Zentrum mit verschiedenen Ausstellungen an diesen herausragenden Maler.

Mit dem Bildweg, ein besonderer Rundgang durch die Universitäts- und Hansestadt Greifswald,  soll die Erinnerung an Caspar David Friedrich wach gehalten werden. Er  führt den Besucher an Aussichtspunkte, die auf zahlreiche Motive seines Schaffens aufmerksam machen und nachvollziehbar bis heute erhalten blieben.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald  ist eine lebendige Stadt mit viel Kultur.

Zu den zahlreichen Veranstaltungshöhepunkten mit überregionaler  Ausstrahlung gehören  z. B. der „Nordische Klang“ , das größte Festival  für nordeuropäische Kultur außerhalb Skandinaviens, die „Greifswalder Bachwoche“, ein Festival für geistliche Musik im Norden und die „Eldenaer Jazz Evenings“, ein Festival mit weltoffenen Angeboten und Musizierstilen.

Ebenso ist Greifswald ein Ort, an dem sich immer wieder neue künstlerische Initiativen entwickeln und damit einen wichtigen Standortfaktor ausmachen. 


Wissenschaft und Forschung

Die Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald wurde1456 gegründet. Sie ist die zweitälteste Universität Nordeuropas und heute der größte Arbeitgeber der Region. Eigentlich, so behaupten die Greifswalder gern, sei Greifswald eine Universität mit Stadt drum herum. Den innovativen Geist nutzen auch viele ansässige wissenschaftliche Institute, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, wie z. B. das Max-Planck-Teilinstitut für Plasmaphysik, das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie und die Riemser Arzneimittel AG.

Die Universitätsmedizin mit ihren zahlreichen Kliniken, Polikliniken und Instituten ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Das Universitätsklinikum entwickelt sich zur modernsten medizinischen Einrichtung Deutschlands.


Tourismus

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat sich zu einer bedeutenden touristischen Destination entwickelt. Der Städtetourismus trägt auch in Greifswald zunehmend zum wirtschaftlichen Wachstum bei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Greifswalds zählen neben Backsteinbauten, wie z. B. die hanseatischen Giebelhäuser Markt 11 und 13, der Dom St. Nikolai, die Marienkirche, St. Jacobi,  St. Spiritus und die Klosterruine Eldena, auch das Pommersche Landesmuseum, das Caspar-David-Friedrich Zentrum, das Hauptgebäude der Universität mit der spätbarocken Aula, die Sammlungen und Kunstschätze der Universität, der Botanische Garten, das Arboretum, der Heimattierpark und der Museumshafen mit den Traditionsschiffen und der Ortsteil Wieck/Eldena. 

Da Greifswald eine Stadt der kurzen Wege und der Radfahrer ist, können Besucher die Stadt und die Umgebung, z.B. entlang des Flusses Ryck, gut mit dem Fahrrad erkunden.


Bilder der Hansestadt Greifswald

Greifswald

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