Die Rheinische Hanse

Rheinische Hanse

Aus der Tradition für die Zukunft
Im Jahr 2009 unterzeichneten die Bürgermeister der rheinischen Städte Kalkar/Grieth, Wesel, Emmerich am Rhein und Neuss auf dem Gelände des einstigen Neusser Zollhafens eine Urkunde zur Gründung der Rheinischen Hanse. Das war die Geburtsstunde einer einzigartigen Verbindung. Gemeinsam fördern die Städte das Bewusstsein für die Hanse in der rheinischen Heimat, pflegen so Tradition und die Identifikation mit der eigenen Geschichte. Mehr noch: Sie machen die prägende Vergangenheit erlebbar und nutzbar. Denn die Wirtschaft und der Tourismus profitieren gleichermaßen von der Pflege hanseatischer Werte. So entsteht aus dem Blick zurück eine Vision für die gesamte Region. Im Jahr 2019 feierte der Verbund bereits seinen zehnten Geburtstag. 

Ein tragfähiger Zusammenschluss
Als Organisation von niederdeutschen Fernkaufleuten, der rund 200 Hafen- und Binnenstädte angehörten, hat die Hanse über 400 Jahre lang Wirtschaft, Handel und Politik mitbestimmt und mitgestaltet, bis sie Mitte des 17. Jahrhunderts ihre Bedeutung verlor. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit war sie der einflussreichste Akteur im internationalen Handel und bot ihren Mitgliedern Schutz im Ausland, vertrat ihre Handelsbelange gegenüber fremden Machthabern, verschaffte ihren Mitgliedern Handelsprivilegien und entschied Streitigkeiten ihrer Mitglieder in den Niederlassungen im Ausland durch eine eigene Gerichtsbarkeit.  

Heute hat sich die Rheinische Hanse etabliert. Ihre Mitglieder pflegen eine positive Erinnerungskultur und nutzen sie gleichzeitig als Marketinginstrument zur Attraktivitätssteigerung der Städte.  

Weitere Informationen unter: www.rheinischehanse.de