Jugendhanse in Lippstadt mit Rekordbeteiligung

Jugendhanse in Lippstadt mit Rekordbeteiligung

Vier Tage waren rund 100 Jugendliche der Jugendhanse aus Deutschland und ganz Nordeuropa zu Gast in Lippstadt. Und diese vier Tage waren voller Begegnungen und Gespräche der Jugend-Delegierten untereinander.

Erstmalig war eine solche Rekordbeteiligung erreicht worden, was zeigte, dass die Jugendhanse eine attraktive und lebendige Organisation ist.

In Lippstadt hatte sich eigens eine Jugendhanse-Gruppe gegründet, in der 12 Jugendliche im Alter von 15 -18 Jahren das komplette Programm vorbereitet haben. Unterstützt wurden sie vom Jugend- und Familienbüro der Stadt und dem Ev. Jugendtreff Shalom. Das Shalom fungierte auch als Meeting-Point in den vier Tagen (einige Teilnehmer mit langer Anreise waren sogar 6 Tage in Lippstadt).
Im Shalom stand ein Internet-Cafe für Kontakte in aller Welt zur Verfügung und eine Werkstatt lud zu gemeinsamen kreativen Tun ein.

Die Unterkunft erfolgte in der benachbarten Wilhelm-Schule, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt. Aufgrund der zentralen Lage konnten alle Veranstaltungsorte des Hansetages zu Fuß erreicht werden. Eine Rezeption hatte die ganze Nacht geöffnet, so dass auch Teilnehmer in Feierlaune auf ihre Kosten kamen.

Vom Shalom aus wurden Besichtigungen und Ausflüge unternommen. Als Beson-derheit wurde ein ganzer Thementag eingeführt, der unter dem Motto „Unemployed youth“ stand.
Die Themen „Ausbildung und Arbeitslosigkeit“ wurden bei Besuchen in einem Aus-bildungs-Zentrum für Jugendliche und bei der Hella KG - einem großen Automobilzu-lieferer in Lippstadt - erörtert und praktisch erfahrbar.

Gute Stimmung herrschte auf der YouthHansa-Party, die bei Life-Musik bis in den frühen Morgen dauerte. Auch ein Ausflug zu einem Bowling-Center am nächsten Tag bot die Möglichkeit, sich näher kennen zu lernen.

Auf der Vollversammlung wurden einzelne Arbeitsgruppen gebildet, um bestimmte Themen und Projektvorhaben vertiefend diskutieren zu können. Unter anderem wurde die Einrichtung eines Internet-Forums beschlossen, um auch zwischen den Hansetagen den Kontakt der Teilnehmer untereinander zu intensivieren.

So kam bei der Abschlussveranstaltung dann auch deutlich Wehmut auf. Umarmungen und herzliche Wünsche wurden den Jugendlichen auf ihre teilweise mehrtägigen Rückreisen mitgegeben, nachdem zuvor bei der Parade die Hansefahne von den Jugendhanse-Organisatoren an den Bürgermeister der Stadt Salzwedel überreicht worden war.

Zurück bleibt neben den schönen Erinnerungen auch ein 3 m hohes Puzzle, für das alle Delegierten während der Tage ein Puzzle-Teil mit einem Symbol ihrer Heimat-stadt gestaltet und beigesteuert haben. Es schmückt jetzt eine Außenwand des Jugendtreffs Shalom im Zentrum der Stadt.