Erkunden Sie die Hansestadt Cesis
Cesis

Cesis – eine der landschaftlich prachtvollsten mittelalterlichen Städten Lettlands, befindet sich auf den hohen Hügeln, am deren Fuße sich durch die in Dunst gehüllten Nadelwäldern die Gauja dahinwindet. Die Stadt und das Gebiet Cesis ist längst durch weite Möglichkeiten aktiver Erholung und einem vielfältigen Kulturleben bekannt. Im Jahr 2006 wird Cesis sein 800 Jahrestag feiern.

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Die Livonische Ordensburg (die 1.Hälfte des 13. Jh.) ist das eindrucksvollste und am besten bewahrt gebliebene Mauerensemble Lettlands. Die Ordensburg war eine der stärksten Festungen des Livonischen Ordens. Sie litt viel in den Kriegen des 16., 17. Jh. und nach den Verheerungen des Nordischen Krieges wurde sie nicht mehr erneut. Im Schlosspark ist es möglich in der Alten Schmuckschmiede sich nicht nur mit der Arbeit der alten Schmiede bekanntzumachen, sondern auch selber die in dem Altertum benützten Werkzeuge auszuprobieren und den Erzählungen über die Bedeutung und die Tragenstraditionen des alten Schmucks zuzuhören.

Ein weiter Blick auf die Stadt eröffnet sich aus dem Turm des neuen Schlosses (Ende des 18. Jh.). Auf dem Turm wehende Staatsflagge bezeugt stolz, dass Cesis die Heimat der Nationalfahne ist. Zur Zeit befindet sich im neuen Schloss das Museum für Geschichte und Kunst Cesis, in dem die Besucher die Möglichkeit haben, sich mit der Geschichte des Gebiets Cesis bekanntzumachen, sowie auch an theatralisierte Exkursionen teilzunehmen. Im romantischen Stil geformter Schlosspark mit dem künstlichen Teich wurde Anfang des 19. Jh. angelegt. Im Territorium des Parks befindet sich Riekstu kalns (der Nussberg), auf dem sich vom 11.bis zum 13. Jh. die Burg der Wenden befand. Die archäologischen Forschungen bezeugen, dass im Altertum genau hier das erste Dorf und später auch die Stadt entstand. Cesis ist eine Stadt reich an Kulturtraditionen – die Saisonsabschlussaufführung der Lettischen Nationaloper, das Stadtfest und das Bierfest sammeln tausende Menschen in dem Park.

Die gepflasterten Gassen der Altstadt – Lielâ un Mazâ Kalçju (Die Grosse und die Kleine Schmiede) Straße, Lielâ un Mazâ Katrînas (die Grosse und die Kleine Katherina) Straße, Lielâ Lîvu (die Grosse Liven) Straße – haben ihre Planungsweise seit dem Mittelalter bewahrt. Die kleinen einstöckigen und zweistöckigen Häuser mit roten Ziegeldächern, die schmalen Gassen und die stillen Höfe erzeugen am vollständigsten die Atmosphäre der alten Stadt. Ganz am Anfang der Rigaer Straße sind die einzigen anschaulichen Reste des mittelalterlichen Stadttors von Cesis – das Rauna Tor. Die Steinmauer zeugt von den alten Befestigungen und Toren, die in die Altstadt führten. Über den in archäologischen Ausgrabungen gereinigten Pflaster sind die Bürger schon in 17. Jh. gegangen. Die St. Johannes Kirche ist Ende des 13. Jh. gebaut. In ihrer Zeit war sie die umfangreichste Kirche in ganz Nordvidzeme, die den Reichtum und das Selbstbewusstsein der Bürger der gedeihenden mittelalterlichen Stadt bestätigte. Die Besucher der Stadt sind nicht nur von den Kulturveranstaltungen und von dem Charme der mittelalterlichen Altstadt, sondern auch von den weiten Möglichkeiten sich das ganze Jahr über aktiv zu erholen angezogen.

Ungefähr 6 km von Cesis am linken Ufer der Gauja erhebt sich der malerische Çrgïu (der Adler) oder Çrìeïu (der Orgel) Felsen. Von dem Felsen aus erschließt sich ein weiter Blick auf das Gauja Tal. Nur 7 km von Cesis entfernt befindet sich Âraiði. Auf einem den Winden ausgesetztem Hügel ragen die Flügel der Âraiði Windmühle (19. Jh.). In dem Âraiði-See befindet sich auf einer Insel eine unikale Rekonstruktion des Lebensplatzes der alten Latgallen 9. Jh - die Seeburg Âraiði. Direkt daneben kann man sich die Reste der im 14. Jh. in der kastellweise gebauten mittelalterlichen Âraiði Burg besichtigt werden.

Hansestadt Cesis

Spürbares Mittelalter

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Cesis

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Pils laukums 9,
Cesis
Latvia LV-4100