Seit der Übertragung des Stadtrechts im Jahre 1253 hat die Stadt Frankfurt (Oder) eine wechselvolle, aber stets interessante Geschichte, immer war sie aufgrund ihrer günstigen Lage ein Dreh– und Angelpunkt für Handel und Wandel zwischen Ost- und Westeuropa. Aus dieser Zeit künden Zeugen norddeutscher Backsteingotik, wie die Marienkirche, die älteste Hallenkirche in Norddeutschland, und das repräsentative Rathaus. In Frankfurt (Oder) wurde 1506 die erste Brandenburgische Landes-universität gegründet. Sie führte bis 1811 in Ihren Matrikeln so klangvolle Namen wie die der Gebrüder Humboldt, Ulrich von Hutten, Carl Philipp Emanuel Bach und Thomas Müntzer.

1777 wurde Heinrich von Kleist – Frankfurts großer Dichtersohn nahe der Oder geboren. Seit 1998 trägt die Stadt seinen Namen. In der Kleiststadt existiert das weltweit einzige Kleistmuseum und es werden jährlich die Kleistfesttage mit hohem kulturellen Anspruch und populären Elementen veranstaltet. Im März 2001 wurde in Frankfurt (Oder) das Kleist Forum, als kultureller Begegnungsort und europäisches Kongresszentrum im Herzen der City eröffnet. Als neuer und moderner Ort kultureller, wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Veranstaltungen empfiehlt sich das Kleist Forum Frankfurt mit seinen Kapazitäten für Theateraufführungen, Tagungen, Kongresse und Bälle, rundum als Treffpunkt für alle Ereignisse von 5 bis 500 Personen.

Im Jahr 2003 war Frankfurt (Oder) gemeinsam mit der polnischen Schwesterstadt Slubice Ausrichter des 23. Internationalen Hansetages der Neuzeit mit 94 Teilnehmerstädten aus 11 Ländern. Nicht zuletzt dieses Ereignis hat den Bekanntheitsgrad der beide Städte gesteigert und bleibende Wirkungen für die Stadtentwicklung auf beiden Seiten der Oder erzielt.

Frankfurt (Oder)

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