HANSEartWORKS

HANSEartWORKS

In die Delegiertenversammlung des Internationalen Hansetages 2006 in Osnabrück brachte Marion Steitner aus der niederländischen Hansestadt Doesburg einen – wie sich bald zeigen sollte – weitreichenden Antrag ein: Sie beantragte, dass bei künftigen Hansetagen auch die bildende Kunst ein fester Baustein der Programmplanung werden möge.

Und damit nahm eine weitere Erfolgsgeschichte im Hanse-Netzwerk ihren Anfang:
Der Antrag wurde einstimmig (!) angenommen und die westfälische Hansestadt Lippstadt, Gastgeber des Internationalen Hansetages 2007, hatte bereits das Konzept für das erste offizielle HANSEartWORKS (damals noch HANSE Art) -Projekt in der Schublade.

Der Beschluss der Delegiertenversammlung und das persönliche Engagement von Marion Steitner waren die ausschlaggebenden Faktoren, die Lippstadt in der  Realisierung des ersten HANSE Art Projektes und Salzwedel, Nowgorod und Pärnu für die folgenden Jahre bestärkte.

So ist es auch Marion Steitner zu verdanken, dass Jan Hoet für die Anfangsjahre als Berater gewonnen werden konnte: Dr. Jan Hoet, bis 2001 Direktor des S.M.A.K. (Städtisches Museum für zeitgenössische Kunst) in Gent und Gründungsdirektor des MARTa Museums in der Hansestadt Herford (Deutschland).

Seit 2007 gibt es eine aktive und motivierte HANSEart-Projektgruppe, der neben Alfred Wübbena, Osnabrück, Hans Molzberger (Salzwedel) und Carmen Harms (Lippstadt) jeweils auch die Verantwortlichen der nachfolgenden HANSEartWORKS Projekte angehören.


HANSEartWORKS 2017 in Kampen

Die Hansestadt Kampen ist Gastgeberin des 37. Internationalen Hansetags vom 15. bis 18. Juni 2017. Bereits zum elften Mal in Folge wird eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Rahmen des Projektes HANSEartWORKS ein fester Bestandteil des Programms sein und im Zentrum der Stadt präsentiert. Das zentrale Thema des 37. Internationalen Hansetags 2017 lautet „Wasser verbindet“. Die Mitgliedsstädte des Städtebundes sind eingeladen, gemeinsam mit ihren Künstlerinnen und Künstlern das darauf aufbauende Thema der Ausstellung „Die Welt der Kontraste“ künstlerisch umzusetzen. Dabei bilden allein die 20 zur Verfügung stehenden Transportcontainer mit ihren Maßen von 2 x 2 x 2 m eine lediglich räumliche Beschränkung. Alle weiteren Details bitte ich, der beigefügten Ausschreibung zu entnehmen. Die gastgebende Stadt und die Projektgruppe HANSEartWORKS freuen sich auf Ihre Beteiligung.


Wichtige Daten:

Bewerbungsfrist für die Mitgliedsstädte: 15. Dezember 2016
Juryentscheid: 31. Januar 2017
Aufbau der Ausstellung durch die Künstlerinnen/Künstler: 13. und 14. Juni 2017
Dauer der Ausstellung: 15. - 18. Juni 2017, 10 - 22 h


Die Mitgliedsstädte und die Künstler/Künstlerinnen werden nach dem Juryentscheid umgehend informiert. Während der Ausstellung müssen die Künstlerinnen und Künstler zum persönlichen Austausch mit dem Publikum vor Ort sein. Zur Realisierung bietet die Stadt Kampen die in der Ausschreibung genannten Hilfestellungen an.

Mit freundlichen Grüßen

Alfred Wübbena / Osnabrück
Projektgruppe HANSEartWORKS


Kontakt

Alfred Wübbena
HANSEartWORKS
E-Mail: hanseos2016@gmail.com


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