Die Kommission

Delegiertenversammlung

Die Hansestädte in den jeweiligen Ländern wählen eine ihrer Hansestädte, die sie in der Kommission vertreten wird. Deutschland hat aufgrund der großen Anzahl von Hansestädten fünf Sitze in der Kommission. Demnach ergibt sich folgende Zusammensetzung der Kommission:

Deutschland fünf Sitze, Belgien, England, Estland, Finnland, Frankreich, Island, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Polen, Rep. Belarus, Russland, Schottland und Schweden, mit je einem Sitz

Hinzu kommen noch ein Sitz für die Einrichtung der Youth Hansa und selbstverständlich verfügt das Präsidium über fünf Sitze und dadurch fünf Stimmen in der Kommission. Somit ergibt sich eine Gesamtmitgliederzahl von 26 Kommissionsmitgliedern. Die Kommission vergrößert sich automatisch um je einen Sitz bei Hinzukommen eines bisher noch nicht vertretenen Landes. Darüber hinaus sind zu den Sitzungen der Kommission als beratende Mitglieder sowohl die Stadt einzuladen, die den letzten Hansetag ausgerichtet hat sowie die Städte, welche die nächsten drei Hansetage ausrichten werden. Die HANSE-Gilde hat ebenfalls das Recht, mit einem Vertreter an den Sitzungen der Kommission mit beratender Stimme teilzunehmen. Die Mitglieder der Kommission werden für die Dauer von drei Jahren gewählt. Rechtzeitig vor Ablauf dieser Zeit wählen die Länder erneut die Hansestädte, durch die sie in der Kommission vertreten werden wollen. Die Wiederwahl der Kommissionsmitglieder ist möglich. Die Kommission tritt mindestens zweimal jährlich zusammen und wird von der Präsidentin/dem Präsidenten geleitet. 

Die Kommission hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Vorschlagsrecht für die Wahl des Präsidiums an die Delegiertenversammlung
  • Vorbereitung des jeweiligen Hansetages
  • Vorbereitung der Delegiertenversammlung
  • Erarbeitung konkreter Vorschläge in bezug auf die Politik und Organisation Der Hanse für die Delegiertenversammlung
  • Überwachung der Gestaltung und Weiterentwicklung der Politik
  • Abstimmung und Koordination der Projektarbeit der HANSE sowie nach Vorberatung durch das Präsidium
  • Empfehlung über die Durchführung von Projekten an die Delegiertenversammlung