Die Hansestadt Salzwedel ist mit ihren 24.868 Einwohnern (Stand
2010) die Kreisstadt des Altmarkkreises Salzwedel. An der Jeetze im
idyllischen Herzen der Altmark gelegen ist sie eine
geschichtsträchtige Stadt, um die sich viele Sagen und sagenhafte
Geschichten zum entdecken ranken.
Salzwedel entlässt kaum einen Besucher ohne den nachhaltigen
Eindruck einer Stadt, die ihre Geschichte lebendig „greifbar“
darbietet. Es sind vor allem die städtebaulichen Reize einer
mittelalterlichen Fachwerk - Architektur, die in der Altstadt als
ein weithin noch geschlossenes Ensemble erhalten ist und dem
Betrachter das „Schauen“ so erfreulich macht.
Viele kleine Geschäfte, Cafés, Kneipen und Restaurants, zwei Museen
und eine Konzerthalle laden zu einem Besuch in diese lebendige und
doch beschauliche Stadt ein. Schon von weitem ist der 86m hohe und
etwas schiefe Marienkirchturm zu sehen. Beim Bummel durch die engen
Gassen der von kleinen Flussläufen durchzogenen Altstadt gewinnt
man einen ersten Eindruck von dieser viel Abwechslung bietenden
Stadt.
Hier, wo sich „Deutsche Fachwerkstraße“ und „Straße der Romanik“
berühren, hat auch Salzwedels Mitgliedschaft im Hansebund (1263 -
1518) im Stadtbild eindrucksvolle Zeugen frühbürgerlichen
Selbstbewusstseins hinterlassen.
Online-Visitenkarte - Salzwedel

Rathaus der Hansestadt Salzwedel
Johann-Friedrich-Danneil-Museum
Die sakralen Monumentalbauten von St. Marien, St. Katharinen und
St. Lorenz, die verbliebenen, unübersehbaren Tor- und Wallanlagen
markieren ebenso wie reich ausgestattete Bürgerhäuser wechselvolle
Entwicklungsphasen der alten Hansestadt.
Die Namensgebung („soltwidele“) gilt als eindeutiger Hinweis auf
Handel und Gewerbe - der Ort, an dem u.a. „Salz“ über eine „Furt“
durch das Niederungsgebiet der Jeetze - entlang der bedeutsamen
Salzstraße Lüneburg - Magdeburg befördert wurde.
Den Gedanken der Hanse wieder aufgreifend, trat die Salzwedeler
Bürgergemeinschaft 1991 dem Hansebund der Neustadt bei und belebte
seither hanseatische Traditionen auf vielfältige Weise. Seit dem
01.04.2008 zählt Salzwedel wieder zu den Hansestädten. Ein
Höhepunkt war zweifelsohne die erfolgreiche Ausrichtung der 28.
Internationalen Hansetage der Neuzeit in Salzwedel im Jahr 2008.
Unter dem Motto „Zukunft trifft Vergangenheit“ fand der Hansetag
statt. Salzwedel war bisher der kleinste Ort, der dieses Event
europaweit austragen durfte. Trotzdem, oder gerade deshalb, wurde
dieses Fest ein voller Erfolg in der Altmark, der alle Rekorde
brach. 123 Teilnehmerstädte aus 14 europäischen Ländern, 106
Kulturgruppen mit mehr als 1.600 Mitwirkende und weit über 100.000
Besucher.
HANSEartWORKS-Ausstellung im Gerlach-Speicher
Bürgermeisterhof in der Burgstraße
Sehenswertes wird in Salzwedel reichlich geboten, wie
beispielsweise der Burggarten mit Resten der alten Burg,
Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die ehemalige
Probstei (Danneil-Museum), ein Ritterhaus mit Balken- und
Portalschnitzereien, das Terrakottenhaus, die Neustädter
Lateinschule, acht Kilometer noch erhaltene Stadtmauer mit Steintor
und Neuperver Tor, die älteste Kirche Salzwedels - die romanische
Lorenzkirche, die jahrelang als Salzlager diente -, die Kirchen St.
Marien und St. Katharinen, die Mönchskirche und das Geburtshaus von
Jenny von Westphalen, Ehefrau von Karl Marx.
Zudem lassen sich auch immer künstlerische Schaffungen im
Gerlach-Speicher Salzwedel bewundern, der seinem Besucher
wechselnde Ausstellungen bietet.
Naturfreunden öffnet sich ein weites Hinterland mit verträumten
Dörfern und vielen kleinen Feldsteinkirchen, das sich auf Rad- und
Reittouren, oder auch mit dem Automobil, zu erkunden lohnt.
Am besten Sie besuchen diese Kleinstadt und lassen sich von ihrem
Charme überzeugen und verzaubern !!!

