Braunschweig ist mit rund 250.000 Einwohnern die größte Stadt zwischen Hannover und Berlin und Zentrum der Region im östlichen Niedersachsen. Die Geschichte der Löwenstadt ist eng mit den Welfen verbunden. Als Residenzstadt des Welfenherzogs Heinrichs des Löwen und spätere Kaiserstadt unter Otto IV. war Braunschweig im Mittelalter eines der bedeutendsten deutschen Handelszentren in der Mitte Europas. Neben der Burg Dank-warderode, dem Dom St. Blasii oder den malerischen Fachwerkbauten rund um die St. Magni-Kirche erinnert das Standbild mit dem Braunschweiger Löwen, der bis heute das Wappentier der Stadt ist, an die lebhafte, über tausendjährige Geschichte der Löwenstadt.
Online-Visitenkarte - Braunschweig


Braunschweiger Löwe am Burgplatz
(Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Sascha Gramann)

Residenzschloss Braunschweig (Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Steffen & Bach)
Im Hochmittelalter entwickelte sich Braunschweig zu einer wohlhabenden Stadt mit Fernhandelskaufleuten und mächtigen Handwerkergilden. Die ab Braunschweig schiffbare Oker bot dem von Süden kommenden Verkehr die Möglichkeit einer unmittelbaren Verbindung zur Nordsee. Dies trug Braunschweig seit dem 13. Jahrhundert eine Mitgliedschaft in der Hanse ein und machte es zu einer der mächtigsten Städte des Mittelalters. Die Blüte-zeit als mächtige Hansestadt bezeugt das Ensemble am Altstadtmarkt mit dem gotischen Altstadtrathaus sowie dem Gewandhaus der Tuchhändler. Die Rolle Braunschweigs als Residenzstadt der Welfen dokumentiert auch das mit vielen originalen Fassadenbauteilen rekonstruierte Residenzschloss mit seiner Quadriga, der größten ihrer Art in Europa.
Welfen und Hanse prägten die Stadt und mit ihnen über die Jahre
viele helle Köpfe. Carl Friedrich Gauß, Agnes Pockels, Richard
Dedekind und Heinrich Büssing haben hier ihre Wurzeln und gehören
zur Geschichte der mo-dernen Wissenschaftsstadt. Heute ist
Braunschweig mit zahlreichen international renommierten
Forschungsein-richtungen, Hochschulen und forschenden Unternehmen
eine der forschungsintensivsten Regionen in ganz Eu-ropa. Laut dem
EU-Statistikamt ist Braunschweig bei den Ausgaben für Forschung und
Entwicklung gemessen am Bruttoinlandsprodukt im europäischen
Vergleich sogar auf Platz eins. Was die Löwenstadt an Wissenschaft
zu bieten hat, beeindruckte auch den Stifterverband für die
Deutsche Wissenschaft, der Braunschweig 2007 den Titel als
Deutschlands „Stadt der Wissenschaft“ verlieh. Der angefachte
Dialog zwischen Wissenschaft, Wirt-schaft, Kultur und Bevölkerung
wird nun im Haus der Wissenschaft fortgeführt.
Mit Namen wie Louis Spohr, Wilhelm Raabe, Gotthold Ephraim Lessing
und Till Eulenspiegel hat sich Braun-schweig zu einer lebendigen
Kulturstadt entwickelt. 1754 wurde das Herzog Anton Ulrich-Museum
als erstes öffentliches Museum Deutschlands und eines der ersten
Europas eröffnet. Die aktive Kunst- und Kulturszene prägt das Leben
in Braunschweig. Die Hochschule für Bildende Künste, einzige
Kunsthochschule in Niedersach-sen und zweitgrößte Deutschlands,
bringt immer neues Kreativpotenzial hervor. Weitere Impulse geben
das Staatstheater, private Theater- und Künstlergruppen, Museen
sowie Veranstaltungen wie das Burgplatz Open Air, die CityJazzNight
oder das Internationale „filmfest Braunschweig“. Die Stadt gedenkt
außerdem einem ganz besonderen Vordenker: der Braunschweiger Lehrer
Konrad Koch, Wegbereiter des Fußballs in Deutschland, dem 2011
sogar ein Kinofilm gewidmet wurde.
Mit Großstadtflair und kurzen Wegen bietet die attraktive
Innenstadt ein breites Spektrum an Einkaufsmöglich-keiten und
einladender Gastronomie. Im Städtevergleich ist Braunschweig seit
Jahren Niedersachsens Einkaufs-stadt Nummer eins. Der
Weihnachtsmarkt rund um den Dom zählt sogar deutschlandweit zu den
beliebtesten.
Zu den sportlichen Höhepunkten gehören der charismatische
Fußballclub „Eintracht Braunschweig“ und die Footballer
„Braunschweig Lions“ ebenso wie die Bundesliga-Basketballer „New
Yorker Phantoms Braunschweig“. Ferner gilt die Löwenstadt mit
siebenmaligem Weltmeistertitel im Formationstanz als Hochburg des
Tanzsports.

Floßfahrt auf der Oker mitten in der Innenstadt (Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Sascha Gramann)
Für eine hohe Lebensqualität und vielseitige
Naherholungsmöglichkeiten sorgen die herrlichen Parkanlagen, die
stadtnahen Seen und das Europa-Vogelreservat Riddagshausen. Auf der
Oker kann beinahe die gesamte Innen-stadt mit dem Boot umrundet
werden. Mit ihrer günstigen Lage zur Lüneburger Heide und zum Harz
ist Braun-schweig auch idealer Ausgangsort für Ausflüge in eine
bemerkenswerte Naturregion.
Braunschweig Stadtmarketing GmbH
Touristinfo
E-Mail: touristinfo@braunschweig.de
Telefon: (05 31) 4 70-20 40
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10-19 Uhr; Sa. 10-14 Uhr; Von Mai bis
September auch So. 10-14 Uhr
Hansischer Städteführer Braunschweig
Adresse
Stadtverwaltung Braunschweig,
Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig
Tel.: (05 31) 4 70-1
Internet: www.braunschweig.de
E-Mail: stadt@braunschweig.de ; touristinfo@braunschweig.de
I. Die Stadt

Gewandhaus Braunschweig
(Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Bormann)
Die ersten Siedlungszellen der Stadt entstanden im 9. Jahrhundert
nahe einer Furt an der Oker, wo sich zwei Handelswege von West nach
Ost und von Nord nach Süd kreuzten. In der Folge entwickelte sich
auch Dank dieser günstigen Verkehrsverhältnisse unter dem
brunonischen Grafengeschlecht ein blühender Marktort mit
Münzprägung. Die erste schriftliche Erwähnung Braunschweigs stammt
allerdings erst aus der Weiheurkunde der St. Magnikirche im Jahre
1031. Unter dem Welfen Heinrich dem Löwen, der Braunschweig zu
seiner Resi-denz auserkor und seinen Nachfolgern entwickelte sich
die Stadt zu einer Pentapolis, einer Gruppenstadt mit fünf
Weichbilden, die jeweils über eine eigene Selbstverwaltung
verfügten: Altstadt, Altewiek, Neustadt, Hagen und Sack. Dank der
gezielten Förderung von Handel und Gewerbe gelangte die Stadt zu
wachsendem Reich-tum.
Im Mittelalter war Braunschweig ein bedeutendes Zentrum des
Fernhandels mit Handelsbeziehungen zu Däne-mark, England, Flandern,
Russland, Schweden und Ungarn. Exportiert wurden vor allem
Wolltuche, Metallwaren und Bier. Die Stadt trat der Hanse bei und
rückte zum Vorort des sächsischen Quartiers auf. Sie gehörte dem
Hansebund bis 1671 an, mit einer kurzen Unterbrechung von 1374 bis
1386. Einmal, im Jahre 1427, wurde ein Hansetag in Braunschweig
abgehalten. Sie war in der Frühen Neuzeit die größte Stadt und
damit die einzige Großstadt im niedersächsischen Raum.
Konflikte mit dem welfischen Landesherren hatten im 15. Jahrhundert
zu dessen Übersiedlung nach Wolfenbüt-tel geführt und Braunschweig
konnte sich bis 1671, dem Jahr der Unterwerfung unter die wieder
erstarkten Herzöge, eines unabhängigen – selbst verwalteten –
Status erfreuen, obwohl es rechtlich eine landesherrliche Stadt
geblieben war. Nach der Eroberung wurde Braunschweig wieder
Residenzstadt und blühte auch dank der Einrichtung zweier Messen im
Jahre 1681 in wirtschaftlicher Hinsicht neu auf. Wirtschaftliche
Förderung durch Neuansiedlung bedeutender Manufakturen sowie die
Einrichtung kultureller und wissenschaftlicher Institute, wie das
Collegium Carolinum, verschafften dem Braunschweig des 18.
Jahrhunderts ein neues Schwergewicht. Die Stadt wurde zu einem der
Zentren deutscher Aufklärung. Von 1807-1813 gehörte Braunschweig
dem König-reich Westphalen an.
Das 19. Jahrhundert wurde mit der Niederlegung der Bastionen
eingeleitet, die es seit ca. 1850 erlaubte, die Stadt im
Industriealter beträchtlich auszuweiten. Die Bevölkerungszahl wuchs
rasant von 16.000 (1671) auf 27.300 (1790) bis über 100.000 im
Jahre 1891. Braunschweig hatte seine Schwerpunkte in der Konserven-
und Verpackungsindustrie sowie im Maschinenanlagenbau.
Mit Ende des Ersten Weltkrieges kam auch das Ende Braunschweigs als
Residenzstadt; stattdessen wurde sie Hauptstadt des Freistaats
Braunschweig. In der NS-Zeit spielte sie eine wichtige Rolle in der
Rüstungsindustrie, was dazu führte, dass die Stadt im
Rüstungsdreieck Salzgitter-Wolfsburg-Braunschweig Ziel zahlreicher
Luftan-griffe im Zweiten Weltkrieg wurde. Am 14./15.10.1944 wurden
90 Prozent der historischen Innenstadt zerstört.
Bis Ende 1946 – bis zur Eingliederung des Landes Braunschweig in
das neue Bundesland Niedersachsen – hatte Braunschweig die Vorteile
einer Landeshauptstadt genossen. Zum Teil existieren diese noch in
den Vorrechten der Niedersächsischen Landesverfassung weiter, die
diese dem früheren Staate Braunschweig eingeräumt hat.
Nach Kriegsende wurde die Stadt wieder aufgebaut. Die Stadt – am
Rand der sowjetischen Besatzungszone gelegen – wurde
Durchgangsstation für Hunderttausende von Flüchtlingen aus dem
Osten; bis 1949 siedelten sich 42.000 Menschen hier an, ein Fünftel
der damaligen Stadtbevölkerung. Der traditionelle Industriestandort
Braunschweig erlebte in der Nachkriegszeit nach Wirtschaftswunder
und Aufschwung auch viele Einbrüche.
Heute ist Braunschweig mit seinen rund 250.000 Einwohnern eine
Stadt mit einem bedeutenden Kunst- und Kulturleben sowie Standort
zahlreicher Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die Bedeutung
Braun-schweigs als herausragender Wissenschaftsstandort begründen
zahlreiche international renommierte For-schungseinrichtungen wie
das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, die
Physikalisch-Technische Bundes-anstalt oder das Deutsche Zentrum
für Luft- und Raumfahrt. Geprägt von der engen Zusammenarbeit von
For-schung und Wirtschaft ist die Stadt ein dynamischer und
zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort in der wich-tigsten
Industrieregion des Landes. Als größte Stadt im östlichen
Niedersachsen ist Braunschweig ein beliebtes Einkaufszentrum mit
einem attraktiven Einzelhandelsangebot. Mit ihren herrlichen Parks
und der die Innenstadt umfließende Oker sowie dem Naturschutzgebiet
und Europa-Vogelreservat Riddagshausen bietet die Löwen-stadt ihren
Einwohnern und Besuchern attraktive Naherholungsmöglichkeiten sowie
eine hohe Lebensqualität. Ihr facettenreiches Gesicht ist geprägt
von vielfältiger, spannender Geschichte und pulsierendem Leben. Die
Spuren der Geschichte führen zum Beispiel zum Burgplatz mit Dom,
Löwenstandbild und Burg Dankwarderode. Diese Zeitzeugen künden noch
heute von Braunschweigs welfischen Ursprüngen. An die Zeit ihrer
größten Un-abhängigkeit, Machtentfaltung und wirtschaftlichen Blüte
zu Zeiten der Hanse erinnert vor allem das Ensemble am
Altstadtmarkt mit gotischem Altstadtrathaus sowie dem
Renaissance-Gewandhaus der mächtigen Tuch-händler. Mit der
Rekonstruktion des herzoglichen Residenzschlosses wurde ein
weiteres Stück Braunschweiger Geschichte lebendig.
II. Die Überlieferung
Das Archiv
Stadtarchiv Braunschweig, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig
Tel. (05 31) 4 70-47 11; Fax (05 31) 4 70-47 25;
E-Mail: stadtarchiv@brauschweig.de
Öffnungszeiten: Mo. und Fr. 10-13 Uhr; Di.-Do. 10-18 Uhr
Bereits mit Beginn des 15. Jahrhunderts lässt sich für die Stadt
Braunschweig ein Archiv nachweisen. Es diente in erster Linie der
Rechtssicherung durch die Aufbewahrung wichtiger Urkunden und
Schriftstücke.
Aufgrund der bedeutenden Stellung Braunschweigs unter den im
deutschen Sprachraum angesiedelten Städten des Mittelalters und der
frühen Neuzeit sowie der geringen Schriftgutverluste, gehört das
Stadtarchiv heute zu den beständereichsten Kommunalarchiven in
Norddeutschland. Neben umfangreichen Schriftgutbeständen, welche
die Tätigkeit von Rat und Verwaltung in allen Epochen der
Stadtgeschichte widerspiegeln, ergänzen zahlreiche Sammlungen und
Nachlässe bedeutender Persönlichkeiten (Carl Friedrich Gauß,
Friedrich Gerstäcker, Wilhelm Raabe, Ricarda Huch) sowie Unterlagen
von Vereinen und Firmen die stadtgeschichtliche Überlieferung.
Der Urkundenbestand umfasst annähernd 9.000 Stück, die Anzahl der
städtischen Amtsbücher beläuft sich auf 1850 Bände und der Umfang
der Akten misst über 4,5 Regalkilometer.
Das Stadtarchiv verfügt über einen umfangreichen Urkunden- und
Aktenbestand für die Hansezeit sowie frühe Neuzeit und bietet somit
für historisch interessierte Nutzer eine gute Quellenlage. Über die
Handelsbeziehungen Braunschweigs zu den Städten der Hanse und die
Bedeutung der Stadt innerhalb des Sächsischen Städtebun-des geben
vor allem die Urkunden der Gemeinen Stadt und die Aktenbestände bis
1671 Auskunft. Die wirt-schaftliche Entwicklung der Stadt seit der
zweiten Hälfte des 13. Jh. ist vorrangig in den Stadtbüchern und
den zahlreichen Rechnungsreihen sowie den Aktenbeständen bis 1671
dokumentiert. Archivalien zu den einheimi-schen Gilden und
Handwerken befinden sich in den Gildearchiven. Auch die in den
Sammlungsbeständen über-lieferten Chroniken und Handschriften geben
über Braunschweigs Hansezeit und über dessen wirtschaftliche
Entwicklung in diesem Zeitraum Auskunft.
Die Archivalien sind über Findbücher und Findkarteien zu
erschließen, wobei ein großer Teil bereits auf EDV erfasst ist. Das
Stadtarchiv verfügt über eine eigene Homepage (www.braunschweig.de)
mit allen notwendigen Daten zum Bestand und zur Benutzung des
Archivs. Des Weiteren enthält die Handbibliothek im Benutzerraum
des Stadtarchivs die wichtigsten Standardwerke zur Geschichte der
Stadt Braunschweig.
Wichtige Bestände für die Hansezeit und die frühe Neuzeit
I. Urkunden
Davon 4202 Urkunden für die Zeit von 1199-1671
1. Gemeine Stadt und Weichbilde
2. Gilden
3. Kirchen und geistliche Institutionen
4. zahlreiche Urkunden zu Braunschweiger Ratsfamilien
II. Amtsbücher
1. Stadtbücher (694 Bände für den Zeitraum 1228-1696, u. a.)
o Ratsprotokollbücher 1528-1668
o Gedenkbücher 1304-1665
o Finanzbücher 1379-1671
o Degedingbücher 1268-1579
o Handelbücher 1401-1685
2. Rechnungsreihen (6665 Bände und Akten für den Zeitraum
1385-1679, u. a.)
o Hauptrechnungen der Gemeinen Stadt 1400-1671
o Kämmererbücher der Gemeinen Stadt 1513-1569
o Rechnungen und Schoßregister der Weichbilde 1385-1671
III. Aktenbestände städtischer und nichtstädtischer Provenienz, 13.-17.Jh.
1. Erster Aktenbestand (595 Akten) für die Zeit 1506-1671
o Akten zur Hanse und zum sächsischen Städtebund
2. Zweiter Aktenbestand (2384 Akten) für die Zeit 1292-1760
o Akten zu Hansischen Angelegenheiten, Handel, Gewerbe unnd
Verkehr
3. Revidenda, mehrere unverzeichnete Akten, 14.-17. Jh.
o Akten zu Handel und Gewerbe sowie zur Hanse
4. Familienarchive von Braunschweiger Ratsfamilien, 14.-17. Jh.
5. Braunschweiger Kirchen und kirchliche Institutionen, 13.-17.Jh.
IV. Sammlungen, 15.-20.Jh.
1. Stadtgeschichtliche Sammlung
o Chroniken und Handschriften des 16.-18.Jh. zur
Hansegeschichte und Wirtschafts-/ Handelsge-schichte der Stadt
o Ausarbeitungen zur Hansegeschichte, Quellenverzeichnisse
und Regesten aus dem 19./20.Jh.
2. Personengeschichtliche Sammlung
o Archivalien und Aufzeichnungen zu Braunschweiger
Kaufleuten, Handwerkern und Ratsherren, 16.-20.Jh.
3. Sacksche Sammlung, ca.1400-ca. 1870
4. Bodesche Sammlung, 16.-19.Jh.
V. Gildearchive
1. 148 Bände und Akten für den Zeitraum 14.Jh.-1700
o Gildebücher, Protokollbücher, Gesellenbücher und Ordnungen
der Gewerke und Handwerke
Literatur und Präsentation
Die Ausstellung „Geschichte der Stadt Braunschweig im
Altstadtrathaus“. Teil 3: I. Die Stadtwerdung 9. Jh.-1227 und II.
Die Bürger- und Hansestadt 1227-1671, hrsg. vom Städtischen Museum
Braunschweig, Braun-schweig 1995.
Meckseper, Cord (Hrsg.), Stadt im Wandel. Kunst und Kultur des
Bürgertums in Norddeutschland 1150-1650. Landesausstellung
Niedersachsen 1985, 4 Bde., Stuttgart-Bad Cannstatt 1985
Puhle, Matthias, Die Politik der Stadt Braunschweig innerhalb des
sächsischen Städtebundes und der Hanse im späten Mittelalter,
Braunschweig 1985 (Braunschweiger Werkstücke 63)
Spies, Gerd (Hrsg.), Braunschweig. Das Bild der Stadt in 900
Jahren, 2 Bde., Braunschweig 1985
Spieß, Werner, Geschichte der Stadt Braunschweig im
Nachmittelalter, 2 Bde., Braunschweig 1966
Urkundenbuch der Stadt Braunschweig, 7 Bde., 1873-2003
Ausstellungen
Die stadtgeschichtliche Ausstellung in der Dependance des
Städtischen Museums im Altstadtrathaus (Altstadt-markt 7) zeigt als
eigene Abteilung „Die Hansestadt Braunschweig“. Dort wird die Zeit
unter politischen, wirt-schaftlichen, gesellschaftlichen,
kulturellen und religiösen Aspekten vorgestellt. In der
Dauerausstellung des Braunschweigischen Landesmuseums (Burgplatz 1)
werden Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neuzeit des Braun-schweiger
Landes ebenfalls präsentiert.


