Jugendhanse in Lippstadt mit Rekordbeteiligung
Vier Tage waren rund 100 Jugendliche der Jugendhanse aus
Deutschland und ganz Nordeuropa zu Gast in Lippstadt. Und diese
vier Tage waren voller Begegnungen und Gespräche der
Jugend-Delegierten untereinander.
Erstmalig war eine solche Rekordbeteiligung erreicht worden, was
zeigte, dass die Jugendhanse eine attraktive und lebendige
Organisation ist.
In Lippstadt hatte sich eigens eine Jugendhanse-Gruppe gegründet,
in der 12 Jugendliche im Alter von 15 -18 Jahren das komplette
Programm vorbereitet haben. Unterstützt wurden sie vom Jugend- und
Familienbüro der Stadt und dem Ev. Jugendtreff Shalom. Das Shalom
fungierte auch als Meeting-Point in den vier Tagen (einige
Teilnehmer mit langer Anreise waren sogar 6 Tage in Lippstadt).
Im Shalom stand ein Internet-Cafe für Kontakte in aller Welt zur
Verfügung und eine Werkstatt lud zu gemeinsamen kreativen Tun ein.
Die Unterkunft erfolgte in der benachbarten Wilhelm-Schule, nur
wenige Schritte vom Marktplatz entfernt. Aufgrund der zentralen
Lage konnten alle Veranstaltungsorte des Hansetages zu Fuß erreicht
werden. Eine Rezeption hatte die ganze Nacht geöffnet, so dass auch
Teilnehmer in Feierlaune auf ihre Kosten kamen.
Vom Shalom aus wurden Besichtigungen und Ausflüge unternommen. Als
Beson-derheit wurde ein ganzer Thementag eingeführt, der unter dem
Motto „Unemployed youth“ stand.
Die Themen „Ausbildung und Arbeitslosigkeit“ wurden bei Besuchen in
einem Aus-bildungs-Zentrum für Jugendliche und bei der Hella KG -
einem großen Automobilzu-lieferer in Lippstadt - erörtert und
praktisch erfahrbar.

Jugenddelegierte während des Hansetages 2007 in Lippstadt
Gute Stimmung herrschte auf der YouthHansa-Party, die bei
Life-Musik bis in den frühen Morgen dauerte. Auch ein Ausflug zu
einem Bowling-Center am nächsten Tag bot die Möglichkeit, sich
näher kennen zu lernen.
Auf der Vollversammlung wurden einzelne Arbeitsgruppen gebildet, um
bestimmte Themen und Projektvorhaben vertiefend diskutieren zu
können. Unter anderem wurde die Einrichtung eines Internet-Forums
beschlossen, um auch zwischen den Hansetagen den Kontakt der
Teilnehmer untereinander zu intensivieren.
So kam bei der Abschlussveranstaltung dann auch deutlich Wehmut
auf. Umarmungen und herzliche Wünsche wurden den Jugendlichen auf
ihre teilweise mehrtägigen Rückreisen mitgegeben, nachdem zuvor bei
der Parade die Hansefahne von den Jugendhanse-Organisatoren an den
Bürgermeister der Stadt Salzwedel überreicht worden war.
Zurück bleibt neben den schönen Erinnerungen auch ein 3 m hohes
Puzzle, für das alle Delegierten während der Tage ein Puzzle-Teil
mit einem Symbol ihrer Heimat-stadt gestaltet und beigesteuert
haben. Es schmückt jetzt eine Außenwand des Jugendtreffs Shalom im
Zentrum der Stadt.


