Das Projekt HANSEartWORKS
2006 hat sich die Delegiertenversammlung des Internationalen Hansetages in Osnabrück einstimmig für HANSEartWORKS ausgesprochen. Damit wurde ein Forum für die bildende Kunst im Rahmen der Internationalen Hansetage – dem großen, jährlichen, europäischen Fest des mit 167 Städten weltweit größten aktiven Städtenetzwerkes – geschaffen.
Dr. Jan Hoet, künstlerischer Direktor des MARTa Herford Museums, engagiert sich für dieses Projekt.
Aufgabenverteilung innerhalb des Projektes:
Ausrichterstadt des Hansetages:
- Bereitstellung des Ausstellungsraumes
- Öffentlichkeitsarbeit
- Technische und logistische Unterstützung während der Ausstellung
- Versicherung der Kunstwerke am Ort
Teilnehmende Hansestädte:
- Auswahl der Künstler
- Übernahme der Reise- und Unterkunftskosten der Künstler
- Transport inkl. Versicherung der Kunstwerke
Projektgruppe:
- Einladung der ausgewählten Künstler
- Einrichtung der Ausstellung
Unter dem Motto “FRAGILE – ein Kunstwerk für Jedermann” beteiligten sich Künstlerinnen und Künstler aus 14 Hansestädten und 6 Nationen an der HANSEartWORKS-Premiere. Als Ausstellungsraum stand den Künstlern ein Holzkubus zur Verfügung, der an eine Transportkiste erinnerte. HANSE Art wurde beim 27. Internationalen Hansetag in Lippstadt erstmalig umgesetzt.


In seiner Laudatio bei der Eröffnung am 8. Mai führte Dr. Jan Hoet, Direktor von MARTa Herford, aus: "Die Kunst in der Kiste ist eine perfekte Kombination. Nicht nur, weil auf diese Weise deutlich wird, dass es einen Absender gibt, der etwas für den Empfänger geschaffen hat, sondern weil so auch deutlich wird, wie verletzlich die Kunst ist."
Nicht zuletzt Dank des großen Einsatzes des Künstlers Manfred Feith-Unbehr können wir zurückblicken auf eine erfolgreiche Ausstellung.
Die Ausstellung lief vom 9. Mai bis zum 17. Juni 2007.
Der Projektgruppe HANSEartWORKS gehören an: Marion Steitner, Doesburg/Niederlande, Alfred Wübbena, Osnabrück und Carmen Harms, Lippstadt.


