Vorbereitungsphase
1986
12. März
Osnabrück
bewirbt sich auf der Delegiertenversammlung und erhält den Zuschlag zur
Ausrichtung des 26. Internationalen Hansetags im Jahr 2006
2003
26. August
1.
Sitzung der „Hanse-AG“ und Beginn der intensiven Planungsphase
2004
Die Hanse-AG
tritt zu sechs Sitzungen zusammen
Von der geplanten großen „Ausstellung zur Hanse“ wird aus
finanziellen Gründen Abstand genommen. Die bisherigen Ergebnisse fließen in
eine populärwissenschaftliche Publikation ein.
2005
28. Juni
Motto,
Logo und Corporate Design des Hansetages werden vorgestellt: „Europa in
Osnabrück“
03. Juli
Auf
dem 25. Internationalen Hansetag in Tartu wird die Hansefahne an Osnabrücks
Oberbürgermeister Fip übergeben
17. Nov.
„Hanse-
Handel für eine städtische Welt“, Vortrag von Prof. Dirk Manzke (FH Osnabrück)
vor geladenen Kulturgruppen und Künstlern, die eingeladen wurden, sich am 26.
Internationalen Hansetag zu beteiligen
25.–27. Nov.
Hansekommissionssitzung
im verschneiten Osnabrück – 50 Vertreter aus 23 Hansestädten nahmen teil. Die
Kommission stimmt den Planungen für 2006 einhellig zu.
2006
18. Januar
Der
„Hansecountdown“ startet: Auf einer beleuchteten Werbetafel werden die Tage
rückwärts bis zur Eröffnung des Hansetages gezählt. Die Tafel wird bis zum 26.
Internationalen Hansetag an verschiedenen Orten in der Innenstadt, die vom
Publikum stark frequentiert werden, aufgestellt
03. März
Zur
Einstimmung auf den Hansetag beginnt eine Reihe von Lesungen bisher
erschienener Hansekrimis aus dem Hamburger Verlag „Die Hanse“ unter dem Motto
„Hanse, Händler, Halsabschneider“. Den Anfang macht der Hansekrimi „Safrantod“
von Silke Urbanski. Alle Hanse-Romane beruhen auf einem historischen Kern. Ihr
Reiz besteht aus einer gelungenen Mischung aus Fiktion und Wirklichkeit.
(Veranstalter: Lagerhalle)
16. März
Der
Stadtausrufer Günter Kropp/Niederlande aus Deventer macht Station in Osnabrück.
Er wird eigens für den Hansetag ein Lied für Osnabrück komponieren und möchte
sich bei seinem Stadtbesuch über die Geschichte Osnabrücks informieren.
Gemeinsam mit den Deventer Hansesängern wird er am Hansetag seine Komposition
vorstellen.
16. April
Der
Hansekrimi „Die leinenweiße Braut“ von Carlo Feber wird vorgestellt. Der Roman
spielt im mittelalterlichen Osnabrück – der Autor hatte sich bei seinen
Recherchen in Osnabrück zur Handlung inspirieren lassen. (Initiator: Lagerhalle)
22. April
Eine
Kogge geht auf Reisen: Eine für den Hansetag angefertigte Holzkogge mit dem
Osnabrücker Rathaus darauf wird in Osnabrück erstmals präsentiert. Anschließend
geht die Kogge auf Reisen durch das Osnabrücker Land, um für den Hansetag zu
werben. Das 6 x 2 m große Schiff wird nach dem Hansetag auf einem Osnabrücker
Spielplatz als Spielgerät einer sinnvollen Nutzung zugeführt. (Organisation:
OMT)
13. Mai
„Über
Land und Meer“: passend zum Hansetag hat das Osnabrücker Musiktheater „Lupe“
ein Theaterstück entwickelt, das durch die Schulen der Stadt und des
Osnabrücker Landes tourt. In dem Stück erfahren die Kinder anhand der
Geschichte über die Freunde Cornelius und Klaus viel über das Leben in der
Hanse.
18. Mai
Die
Ausstellung „Historische Räume – Osnabrück und die Hanse“ wird in der
Universitätsbibliothek eröffnet. Die Ausstellung, die vom Institut für
Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück, der
Universitätsbibliothek und dem Staatsarchiv Osnabrück realisiert wurde, zeigt an
zahlreichen beeindruckenden Exponaten (u. a. alte Drucke) die frühe Osnabrücker
Historiographie zum Thema Hanse.
5. – 8. Juni
„Hansisch-niederdeutsche
Pfingsttagung“ des Hansischen Geschichtsvereins und des Vereins für
niederdeutsche Sprachforschung an der Volkshochschule Osnabrück
