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Hansetag heute

30. Internationaler Hansetag in Pärnu (Estland)

24. bis 27. Juni 2010

Die Hansestadt Pärnu begrüβt Sie!

Die Hansestadt Pärnu, der Ort des nächsten großen gemeinsamen Festes, hatte im Hansebund eine bemerkenswerte Stellung. Unsere Stadt liegt an der Flussmündung und am Meer und war als Transithafen unter den Hansestädten von wichtiger Bedeutung. Die Kaufleute aus Westen haben nach Osten Salz, Weine, Tuch für Kleidung, Handwerk geschickt. Aus Osten nach Westen wurden Wachs, teure Pelze, Holz transportiert. Die exotischen Güter haben auch die Einwohner von Pärnu gelockt – den Hansekaufmännern wurden als Tauschwaren Getreide und Leinen angeboten. Die damaligen Kaufleute waren nicht nur Kaufleute – sie waren auch Kulturboten. Es wurden die Bekleidungsstile übernommen, durch die Kaufmänner hat man Kunstwerke und Bücher verteilt, man hörte durch die Kaufmänner spannende Geschichten über die Sitten und Traditionen anderer Völker.

Die an der Ostsee gelegene Hansestadt Pärnu könnte man als Perle des Nordens bezeichnen. Erstmalig vor 760 Jahren erwähnt, genoss die Stadt ihren ersten Aufschwung im 14.-15. Jahrhundert, in der Zeit, in der Pärnu zur Hanse gehörte.

In der Nähe von Pärnu hat man die ersten Spuren von menschlichen Besiedeln in Estland gefunden. In Pärnu ist die erste Zeitung in estnischer Sprache erschienen, in Pärnu wurde die Unabhängigkeit der Republik Estland in 1918 erklärt.

Die Hansestadt Pärnu hat also eine spannende Geschichte, eine rege Gegenwart und wir alle hoffen, auch eine eigenartige und frohe Zukunft.

Im nächsten Jahr  2010 werden sie alle Gelegenheit erhalten, sich auch unsere Stadt anzusehen und wir hoffen, dass zahlreiche Gäste aus unterschiedlichen Hansestädten die Reise nach Pärnu vornehmen werden.

Jeden Sommer finden in Pärnu die sogenannten Hansetage statt, in deren Rahmen Konzerte, Tanz- und Theatervorstellungen durchgeführt werden. Auβerdem werden  dort originelle mittelalterliche Markttage veranstaltet, wo etwa hundert Handwerker zusammenkommen, um ihre Ware vor Ort zu fertigen und verkaufen. Wer interessiert ist, kann sich sogar selbst an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften beteiligen.

Im Jahre 2010 erwartet man in Pärnu ganz besondere Kulturtage! Der 30. Internationale Hansetag findet eben in der Hansestadt Pärnu zum 30. Mal statt. Vertreter aus Hansestädten treffen sich in dieser schönen Stadt und haben die Möglichkeit die Traditionen, Kultur, Geschichte und Gegenwart ihrer Städte zu präsentieren. Jede Hansestadt hat ja im Kulturkontext eine besondere Rolle und die Leute in unsere Stadt warten schon auf das Treffen mit ihnen allen mit großem Interesse.

Wir sind sehr stolz, dass wir die 30. Internationale Hansetage ausrichten dürfen und heißen Sie

WILLKOMMEN ZUM 30. INTERNATIONALEN HANSETAG IN DER ESTNISCHEN HANSESTADT PÄRNU!   


Wie kommt man nach Pärnu?

Am einfachsten über die Hauptstädte Tallinn (Estland) oder Riga (Lettland). Sowohl Tallinn als auch Riga haben sehr gute Flug-, Schiff- und Eisenbahnverbindungen mit ganz Europa. Regelmäßige Busverbindungen sowohl aus Tallinn als auch aus Riga machen die Anreise nach Pärnu einfach.  (Autobahn Via Baltica E67, Tallinn – Pärnu 130 km, Riga – Pärnu 190 km). Der kleine Flugplatz von Pärnu ist per Charterflug erreichbar.

Unterkunft

Pärnu ist ein bekannter Kurort mit vielen Spa’s, hier gibt es mehrere  Unterbringungsmöglichkeiten, insgesamt für etwa 4.000 Gäste.

News / Aktuelles

Auf dem Hansetag 2009 in Nowgorod wurde der neue Internationale Umweltpreis der Stadt Kalmar an den Club Ecology in Nowgorod verliehen. Die Mitglieder des Club Ecology in Nowgorod möchten ein Netzwerk von ökologischen NGOs (vor allem Jugendorganisationen) in den Hansestädten aufbauen - eine “Green Hansa”. Ziel und Gegenstand dieses Netzwerks soll die Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer ökologischen Kultur in unseren Städten und beim Umweltschutz sein, vor allem beim Schutz der Ostseegewässer. weiter
Aktion Wappenfenster für die Nikolaikirche Anklam
Bereits seit 1283 ist Anklam Hansestadt. Die Bürger dieser wohlhabenden Stadt errichteten gewaltige Bauten, zu deren bedeutendsten die Nikolaikirche zählte. So prägte die Nikolaikirche über Jahrhunderte das Bild von Anklam. Der Turm von St. Nikolai, einst das höchste Bauwerk der Stadt, war eine Dominante in der Stadtsilhouette. Der gewaltige, hoch aufragende Bau und seine prunkvolle Innenausstattung dokumentierten eindrucksvoll den hanseatischen Geist seiner Erbauer, die dieses Werk ihrem Schutzpatron, dem heiligen Nikolaus, widmeten. weiter