Hansestädte
Hinweise zum Städteführer
Der Hansische Städteführer stellt in geraffter Form die historische Entwicklung der jeweiligen Hansestädte wie auch die archivische Überlieferung zur Hansezeit dieser Städte und zu ihrer Geschichte überhaupt vor. Das Projekt stellt damit eine Verbindung von Stadtmarketing und Eigenwerbung der städtischen Archive dar.
Das Formular ist im Rahmen der Arbeitsgruppe „Hansegeschichte“ vorgestellt und immer wieder bis zu der Ende 2004 beschlossenen Fassung erörtert und verändert worden.
Im ersten Teil werden die Grundlinien der städtischen Entwicklung in hansischer Zeit wie auch innerhalb der Hanse kurz und präzise dargestellt. Im Mittelpunkt soll dabei das jeweils Besondere der Stadt stehen. Die Geschichte der Hansestädte wird aber in die nachhansische Zeit und in die Gegenwart fortgeführt.
Im zweiten Teil wird die im jeweiligen Archiv vorhandene Überlieferung mit ihren Beständen und Nutzungsmöglichkeiten beschrieben. Den Abschluß bilden weiterführende Angaben zur grundlegenden Literatur und Hinweise auf Museen, Sammlungen und Ausstellungen.
Damit werden schnell überschaubare Daten zu den Hansestädten und weiterführende Informationen abrufbar gemacht. Der Hanseführer ist so eine weiterführende Ergänzung zu den sehr kurzen plakativen Angaben der Online-Visitenkarten. Er macht sichtbar, daß die Grundlagen der Identität der heutigen Hansestädte in den hansischen Archiven zu finden sind.
An der Redaktionsarbeit entsprechend dem entwickelten Formular werden sich Dr. Rolf Hammel-Kiesow, Lübeck, und weitere Kolleginnen und Kollegen beteiligen. Bei Bedarf soll auch das Institut für vergleichende Städtegeschichte in Münster herangezogen werden.
Die Städte der Hanse sind aufgerufen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Die Artikel für die einzelnen Städte werden zunächst ins Netz gestellt. Zu gegebener Zeit kann darüber entschieden werden, ob sie in traditioneller Form veröffentlicht werden sollen. Ein Musterartikel für Stade ist bereits ins Netz gestellt worden, weitere sind zugesagt und werden folgen.
Für die Projekt- und Redaktionsarbeiten wird ein auf eine Beteiligung von zunächst etwa 50 Städten ausgerichteter Kostenbeitrag je Stadt von 70,-- € erwartet.
