Online-Visitenkarte - Greifswald
Die Hansestadt Greifswald verdankt ihre Entstehung Zisterziensermönchen, die den kriegerischen Auseinandersetzungen um ihr Kloster in Dargun entfliehen mussten. Mit dem Jahre 1199 begannen sie den Aufbau des Klosters am landschaftlich reich gesegneten Südufers des Flüsschens Ryck. Sie frönten einem einträglichen Salzhandel und wussten ihren Reichtum durch fürstliche Schenkungen zu mehren. Dass auch in dieser Gegend am Bodden nicht für alle Zeit friedvolles Wirken möglich war, ist noch heute an manchem Bauwerk in Greifswald zu entdecken. Niemals allerdings war die Stadt in Gänze zerstört worden, so dass wertvolle Zeugnisse aus allen Stilepochen vorhanden sind.
Caspar David Friedrich, Sohn der Stadt Greifswald, hat die Klosterruine Eldena unter anderem mit dem Gemälde "Ruine im Riesengebirge" bekannt gemacht. Ebenso hielt er den jüngst neugestalteten Marktplatz mit seinen Giebelhäusern in einem Gemälde fest.
In der jüngeren Geschichte war die Stadt Greifswald hauptsächlich geprägt und bekannt für das Anfang der 70er Jahre erbaute und in Betrieb genommene Kernkraftwerk in der nahegelegenen Lubminer Heide. Nach Abschaltung des Kernkraftwerkes Anfang der 90er Jahre rückte mehr und mehr die Universität Greifswald als Wirtschaftsfaktor und -motor in den Mittelpunkt. So entwickelt sich die Hansestadt Greifswald zu einem Technologiestandort, der von der Verbindung von Wirtschaft und Forschung profitiert. Darüber hinaus gibt es in und um Greifswald eine Reihe von Unternehmen, die überregionale Bedeutung für das Wirtschaftsleben nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern haben.
Eigentlich, so behaupten die Greifswalder verschmitzt, sei Greifswald eine Universität mit Stadt drum herum. Dank der hervorragenden wissenschaftlichen Arbeit an dieser 1456 gegründeten Ernst-Moritz-Arndt-Universität hat auch die Stadt Greifswald überregional an Ausstrahlung und Bedeutung gewonnen.
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