HANSEartWORKS
In die Delegiertenversammlung des Internationalen Hansetages 2006
in Osnabrück brachte Marion Steitner aus der niederländischen
Hansestadt Doesburg einen – wie sich bald zeigen sollte –
weitreichenden Antrag ein: Sie beantragte, dass bei künftigen
Hansetagen auch die bildende Kunst ein fester Baustein der
Programmplanung werden möge.
Und damit nahm eine weitere Erfolgsgeschichte im Hanse-Netzwerk
ihren Anfang:
Der Antrag wurde einstimmig (!) angenommen und die westfälische
Hansestadt Lippstadt, Gastgeber des Internationalen Hansetages
2007, hatte bereits das Konzept für das erste offizielle
HANSEartWORKS (damals noch HANSE Art) -Projekt in der Schublade.
Der Beschluss der Delegiertenversammlung und das persönliche
Engagement von Marion Steitner waren die ausschlaggebenden
Faktoren, die Lippstadt in der Realisierung des ersten HANSE
Art Projektes und Salzwedel, Nowgorod und Pärnu für die folgenden
Jahre bestärkte.
So ist es auch Marion Steitner zu verdanken, dass Jan Hoet für die
Anfangsjahre als Berater gewonnen werden konnte: Dr. Jan Hoet, bis
2001 Direktor des S.M.A.K. (Städtisches Museum für zeitgenössische
Kunst) in Gent und Gründungsdirektor des MARTa Museums in der
Hansestadt Herford (Deutschland).
Seit 2007 gibt es eine aktive und motivierte
HANSEart-Projektgruppe, der neben Alfred Wübbena, Osnabrück, Hans
Molzberger (Salzwedel) und Carmen Harms (Lippstadt) jeweils auch
die Verantwortlichen der nachfolgenden HANSEartWORKS Projekte
angehören.

